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maximum

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1

Samstag, 28. März 2009, 19:40

Audi R8 richtig Einfahren

Kann mir jemand gute Tips zum Einfahren des R8 geben? Wie lange? Was ist zu beachten? Heisst die Regel von max. 6000 Umdrehungen zwar voll Gas geben aber nur nicht höher als 6000 drehen lassen? Gibt es sonst was zu beachten außer wenig Kurzstrecken und schön warmfahren?

MichaelM

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2

Samstag, 28. März 2009, 20:00

Grüß dich,

schau mal hier: http://www.r8-quattro.de/include.php?path=forum/showthread.php&threadid=493&entries=15&PHPKITSID=68edc78ae75033446826770c7714be50#post3828

Liebe Grüße aus München,

Michael

maximum

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3

Samstag, 28. März 2009, 20:10

Danke, hab ich schon gelesen, für mich ist die Regel mit max. 6000 Umdrehungen klar, die Frage ist nur ob man bis zu 6000 das Gaspedal ganz Druchdrücken kann?

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4

Samstag, 28. März 2009, 20:19

Habe dieses Thema schon an anderer Stelle angesprochen:

http://www.r8-quattro.de/include.php?pat…060f1d2547e15a0

Zu Deiner Frage zum Vollgas:

-Warmfahren bis Öltemperatur > 80 Grad Celsius (bis dahin Drehzahl zwischen 1500 und 4000 upm).
-Nutze am besten das Drehzahlband bis zu 2/3 der Maximaldrehzahl (= 6000 upm beim R8) und trete das Gaspedal maximal 3/4 bis 4/5 durch.
-Viel schalten (daher bevorzugt Landstrasse fahren).
-Nicht untertourig fahren (< ca. 1500 upm).
-Möglichst wenige Kaltstarts.

Wenn Du die 1500 km erreicht hast, kannst Du die Maximaldrehzahl langsam erhöhen und dann auch gelegentlich Vollgas geben. Für mich ist ein Motor erst jenseits der 4000-5000 km richtig eingefahren und voll belastbar.

Gruß aus München

P.S. Ersten Ölwechsel nach ca. 2000 km nicht vergessen (siehe o.g. Beitrag) ;) !

maximum

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5

Samstag, 28. März 2009, 20:28

Hab bis jetzt (600km) bis 5000 Umdrehungen das Pedal voll durchgetreten. Schlimm? Bis 1500km lieber doch wie beschrieben machen? Dachte es liegt bis 5000 sowieso nicht die volle Kraft an...

Der Ölwechsel bei 2000 bis 2500km ist so wichtig? Welche Kosten darf man dafür circa rechnen? Man sollte aus Gewährleistungsgründen das original Öl verwenden, oder?

Mir ist aufgefallen dass der R8 die 100Grad Öltemperaturt sehr schnell hat - im Gegensatz zu "normalen" Autos.

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6

Samstag, 28. März 2009, 20:51

Wenn Du mit Kraft Drehmoment meinst, dann liegst Du falsch! Schau Dir doch mal die Drehmomentverlaufs-Kurve an(das Max. Drehmoment von 430 Nm liegt zwischen 4500 und 6000 upm an!)!

Dein R8 hält das schon aus! Aber Du wolltest ja Tips wissen, wie man einen R8 "richtig" (in dem anderen Beitrag "optimal") einfährt.

Genau das gleiche mit dem Öl! Dein R8 wird auch laufen mit Long-Life Öl und ohne Ölwechsel bei 2000 km! Aber ist das "optimal"? Einige Mitglieder dieses Forums sind da anderer Meinung:) ! Kosten: 15-20 Euro mal Anzahl der Liter in Deinem R8 (steht in der Betriebsanleitung) plus Arbeitslohn (außer Du machst den Ölwechsel selbst).

Klar wird der R8 schnell warm, aber so lange die Öltemperatur unter 80 Grad liegt, ist die Schmierung nicht optimal!:)

Gruß aus München

maximum

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7

Samstag, 28. März 2009, 21:02

Aber die 420 PS liegen doch erst bei 7800 Umdrehungen an. Findet man das passende Long Life Öl auch im Internet? Unter der Bezeichnung VW 804 00 kann ich nichts finden. Ist der Wechsel bei 2000km wirklich so empfehlenswert? Auch wenn man beim Long Life bleibt?

Fanbert

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8

Samstag, 28. März 2009, 21:19

Lass das mal mit dem Long-Life wenn du deinem motor was gutes tun willst. Ab in die werkstatt und den Serviceintervall umstellen lassen ;) Ohne Long Life kannst du auch "besseres" Öl einfüllen lassen da es ja sowieso nach 12 monaten oder 15 tsd km rausfliegt

maximum

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9

Samstag, 28. März 2009, 21:26

Aber Audi hat sich doch bestimmt etwas dabei gedacht? Kann mir nicht vorstellen dass die schlechtes Öl für ihren Supersportwagen vorschreiben wenn es was besseres gibt?!

Fanbert

Fortgeschrittener

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10

Samstag, 28. März 2009, 21:30

Hehe frag mal para, der kann dir da ein paar antworten geben und auch bilder zeigen vom innenraum eines motors mit LL Öl das 30.000km gelaufen ist und einem wo das öl keine 15.000 gelaufen ist.


Paramedic_LU

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11

Sonntag, 29. März 2009, 00:12

Das stimmt was Fanbert schreibt.
Ich wurde per PN gebeten mich hier etwas einzubringen in die Diskussion.

Problem ist, wie erkläre ich kurz die Problematik, für die wir über 1 Jahr an Forschungen, Tests, Analysen, Gutachten etc. benötigt haben.

Beim Audi A3 3.2 gehen reihenweise die Motoren hin, wegen Kettenlängung. Beim Golf R32 reissen die Ketten sogar. Gleicher Motor. Bei den Audi/VW mit 1.2 / 1.4 / 1.6 Motoren, besonders FSI und TSI ist dies auch der Fall. Hier reissen die Ketten teils unter 30000km. Längen tun sie ebenfalls.

Es gab neulich eine Pressemitteilung, dass VW Motoren eingefroren sind und kaputt gingen.

All dies hängt zusammen.
Am Longlifeöl und Longlife-Intervall.

Chris1985 und ich untersuchten über ein Jahr das alles.

Das Longlifeöl ist schlecht für den Motor. Besonders wenn er im Kurzstreckenprofil betrieben wird. Ein VR6 Motor braucht über 20km um Betriebstemperatur zu erreichen.
Die kleinen VW-Motoren sind aus Leichtmetall, die kühlen schnell aus. Das kommt auch dazu.

Fährt man nun Kurzstrecke, bildet sich Blowbygas was kondensiert und ins Öl gelangt. Zusätzlich läuft in der Kaltstartphase Benzin an den Zylinderwänden entlang nach unten und kommt ins Öl. Pro 100km können so ca 300ml BlowbyFlüssigkeit ins Öl gelangen. Blowby ist wäßrig und sehr sauer (PH1). Es greift hochfeste Stähle wie Steuerketten durch Wasserstoffversprödung an. Auch Lager welche Kupfer enthalten.
Longlifeöl ist nicht Hitzebeständig genug. Es verdampft am oberen Rand des Zylinders. Ruß bildet sich. Er gelangt ins Öl. Das Öl soll mit den Additiven den Ruß in der Schwebe halten, dass er sich nicht absetzt. Das Blowby was sauer ist verbraucht aber die Additive. Sind sie aufgebraucht, flockt der Ruß aus, weil er nicht mehr in der Schwebe gehalten wird, setzt er sich überall als Ölschlamm ab. Mit der Zeit wird Ölkohle daraus. Diese Schlicksubstanzen scädigen den Regelkolben der Öldruckpumpe. Sie erzeugt nun teils bis 10 bar statt 5 bar (im VR6). Dadurch wird die Kette extrem gespannt und auf die Gleitschienen gedrückt. Dadurch gräbt sich die Kette in die schiene ein. Diese ist aus PA66 Kunststoff mit bis zu 40% Glasfaser. Diese Glasfasern treten aus und sind im Öl. Zusammen mit dem Ruß verschleissen sie wie Sand-Wasser-Gemisch alle Teile. Besonders die Kettenteile. Sie längt sich.

Alles ein Teufelskreislauf. Und sehr komplex. Darum Schrieb ich mit Chris1985 einen über 160-seitigen Bericht zum thema. Dass wir damit bei Audi auf der Abschußliste stehn nach Veröffentlichung ist klar. Hier gehts um Millionen, und vorallem das Image eines Premiumherstellers.

Aber uns liegt mehr am Schutz der Verbraucher/Fahrer

Ich hatte selbst den R8 3 Tage. Und mir fiel damals schon auf dass er Morgens beim Start sehr laut war, sich dank FSI ins Kennfeld regelt, und extrem nach Sprit stank. Ganz klar. Der V8 ist ein riesenvolumen an Metall was Kälte über Nacht speichert. Es fliesst viel Sprit die Zylinderwand runter. Auch wird viel Blowby gebildet.
Video:
http://www.youtube.com/watch?v=m7c-RMGqCJk


Mit dieser SUPPE, soll man 2 Jahre oder 30000km fahren????

Jeder gesunde Menschenverstand läßt einem was anderes erahnen. Das kann nicht gut gehen auf Dauer.

Die R8 Testfahrzeuge wurden wie die A3 3.2 Testfahrzeuge bewegt. Viele KM in wenig Zeit. Das geht nur wenn der Wagen ständig fährt.
Somit ist er aber ständig heiss und hat in wenigen Tagen 30000km gefahren. Ölwechsel über Nacht, weiter gehts.

Die hatten den Faktor Zeit nicht. Der Wagen hatte quasi frisches Öl, und das immer, und war immer heiss, dass das Blowby-Wasser verdampft wurde.

Ein R8 wird beim Kunden in der Regel, behaupte ich mal, meist unter 20-30km pro einfache Fahrt gefahren, und eher längere Zeit stehen. Problematisch seh ich das, wenn sich durch viel Kurzstrecke viel Wasser gebildet hat und er dann getreten wird auf der Autobahn bzw Rennstrecke. Es kann zu Schmierfilmabrissen kommen.

Hier ein Bericht aus dem Automagazin RASTHAUS
http://www.youtube.com/watch?v=8KvDz2TGJv0

Hier die REM-Analyse der Steuerkette, die gerissen war
http://www.a3quattro.de/include.php?path=forum/showthread.php&threadid=2825&postid=76620

Hier die Analyse
http://www.a3quattro.de/technik/workshop/steuerkette/wasserstoffkrankheit/rem-sachs-kette.pdf

Hier, GANZ WICHTIG, die Thematik im Überblick
http://www.a3quattro.de/include.php?path=forum/showthread.php&threadid=4409

Alles über ÖLE
http://www.a3quattro.de/include.php?path=forum/showthread.php&threadid=5503


Hier alle Threads zum Thema
http://www.a3quattro.de/include.php?path=forum/showthread.php&threadid=5496


Mein Tipp an die R8-Fahrer.
Wenn möglich KEINE Kurzstrecken und Kaltstarts.
Ölwechsel alle 12 Monate oder 15000km, was zuerst eintrifft.
KEIN Longlifeöl. Besser Mobil 1

Nicht vom Händler beschwatzen lassen. Die haben zu 90% keine Ahnung und plärren Papageienhaft nach, was der Konzern ihnen vorschreibt was sie dem Kunden zu sagen haben.

Gabs schon beim Sprühnebelschaden der Windschutzscheiben:
Von März bis Oktober wurde in jeden A3 fehlerhafte Scheiben verbaut.
Audi gab folgendes an die Händler zur Vorgabe:

Bei hartnäckigen Kundenbeanstandungen kann, bis der OT-Bestand bereinigt ist, die Scheibe mit der Teilenummer 8P0 845 099 G NVB bestellt und verbaut werden. Diese Scheiben weisen ein Sichtfenster für Fahrgestellnummern auf, dass vor dem Verbau mit Primer geschwärzt werden muss, falls die Fahrgestellnummer in diesem Bereich nicht vorhanden ist..


Bei Fragen steh ich gerne zur Verfügung.
In wenigen Wochen wird der Bericht veröffentlicht, es gibt auch eine DVD zum Download. Ich gebe dies rechtzeitig bekannt.

Hier noch Bilder von den Folgen des Longlifeöl und Longlifeintervall:

Mit Longlife



Ohne Longlife



DEUTLICH, ODER???


EDIT:

Hier nun ein Bericht zum Motorensterben bei den 1,4L-Motoren, da steht das meiste eigentlich ganz gut drin:

Zitat
Das Leichtmetall, räumte VW-Sprecher Jens Bobsien vergangenen Freitag erstmals ein, ist nach jüngsten Erkenntnissen wohl der Hauptgrund für die Eisbildung im Ölsumpf. Aluminium kühlt beim Abstellen des Motors schneller aus als Grauguss. Im Gehäuse bildet sich deshalb leichter Kondenswasser. Es sammelt sich in der Ölwanne und gefriert bei extremer Kälte.

Auch die Herkunft der Feuchtigkeit steht fest: Bei allen Kolbenmotoren dringen, vor allem während des Kaltstarts, wasserhaltige Treibstoffgase ("Blow-by-Gase") an den Zylinderwänden entlang in das Kurbelgehäuse und kondensieren dort. Wird der Motor betriebswarm, verdampft dieses Kondensat sofort wieder und entweicht als Gas durch die Gehäuseentlüftung.

Wird das Auto jedoch nur auf sehr kurzen Strecken gefahren, wird der Motor nicht warm genug, und das Kondenswasser kann ins Ölbad sickern - normalerweise nur in unproblematischen Mengen.

Aluminiummotoren jedoch sind in diesem Betriebszustand besonders empfindlich. Wegen ihrer unrunderen Zylinderbohrungen produzieren sie mehr "Blowby-Gase" und kühlen schneller aus - was die Kondensation begünstigt.
Bei kleinen Baugrößen ist der Effekt umso gefährlicher, weil schon geringe Kondensatmengen die Schmierfähigkeit mindern.

Fast kein anderer Hersteller setzt Alu-Leichtmetallmotoren in kleinen Hubraumklassen ein, wo der Gewichtsvorteil ohnehin nur gering ist. Zu den Ausnahmen zählt Peugeot. Die kleinen Alu-Motoren der Franzosen haben jedoch keine Probleme mit Eisbildungen. Die Peugeot-Techniker führen dies unter anderem auf eine gute Entlüftung zurück.

Bei VW lag genau an dieser Stelle offenbar der zentrale Schwachpunkt. Der Entlüftungsschlauch ist bei dem Wolfsburger Modell so ungünstig gelegt, dass er zuweilen komplett zufror und überhaupt keine Feuchtigkeit mehr entließ.

Quelle: http://www.f-tor.de/freestile/board_free/showthread.php?t=2649
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maximum

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12

Sonntag, 29. März 2009, 09:13

Danke für die ausführliche Erklärung. Was ist zu tun wenn ich auf das Mobil 1 und damit auf Intervall umstellen möchte? Betrifft der Intervall-Service dann nur das Öl oder muss ich dann jedes Jahr zum Kundendienst? Warum ist dieses soviel besser und wird von Audi nicht standardmäßig empfohlen? Wie ist die genaue Bezeichnung des Mobil 1 für den R8? Hat dieses Öl auch eine Freigabe von Audi bzw. wie sieht es mit der Gewährleistung aus? Bringt es etwas beim Longlife zu bleiben und dafür jedes Jahr zu wechseln? Ist es von Mobil das Mobil ESP 5W-30? Warum heisst es in der Beschreibung "für Fahrzeuge mit Longlife-Intervallen"? Kann man es auch zwei Jahre drin lassen?

Kannst du mir bitte auf alle diese Fragen eine Antwort geben?

Danke dir!!

Paramedic_LU

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13

Sonntag, 29. März 2009, 13:11

Was ist zu tun wenn ich auf das Mobil 1 und damit auf Intervall umstellen möchte? Betrifft der Intervall-Service dann nur das Öl oder muss ich dann jedes Jahr zum Kundendienst?

Der Händler stellt mittels Diagnosegerät das Intervall um. Damit die Anzeige richtig funktioniert und bei 15000km ca. leuchtet.
An den Wartungsarbeiten im allgemeinen ändert sich nichts. Du hast nur 1 Ölwechsel jeweils zusätzlich. Wichtig hier: Alles Wechseln...Öl UND Filter.

[hr]

Wie ist die genaue Bezeichnung des Mobil 1 für den R8?

Hatten wir im anderen Thread schon mal besprochen. Ich meine hier ginge auch das Mobil 1 0W40. Ich frage hier nach. Unser Ölexperte ist Chris1985. Er wird dann hier noch was schreiben

[hr]

Hat dieses Öl auch eine Freigabe von Audi bzw. wie sieht es mit der Gewährleistung aus?

Es kommt auf die Norm an. Wenn diese erfüllt wird ist das Öl geeignet

[hr]

Bringt es etwas beim Longlife zu bleiben und dafür jedes Jahr zu wechseln?

Im Prinzip ist Festintervall sowas. Nur wird die Serviceanzeige programmiert, dass sie früher anspricht. Bei Festintervall eben ca. 15000km


[hr]

Ist es von Mobil das Mobil ESP 5W-30?
Warum heisst es in der Beschreibung "für Fahrzeuge mit Longlife-Intervallen"?

Das hat glaube keine Freigabe. Auch hier wird sich Chris1985 melden.


[hr]


Kann man es auch zwei Jahre drin lassen?

Egal welches Öl. Raus damit. Warum willst das solange im Motor lassen. Ich kenne Entwicklungsingenieure von VW aus der Motorenabteilung, die wechseln privat sogar wie ganz früher. Alle 7500km.

Ich werfe bei meinem 3.2 alle 6 Monate das Öl raus.
Leider braucht man erst den Schaden um schlau zu werden. Das war bei mir die Sache mit dem Defekten Kettentrieb und der Verschlammung des GANZEN Motors
8-|

Warum Audi Longlife vorgibt, und behauptet es sei gut?
Ganz einfach. Von den Motorenbauern kommt dieses Kunststück bestimmt nicht. Die wissen allesamt wie schlecht Longlife ist.
Hier hatte das Marketing das sagen und die Kaufleute.

Es wirkt doch SEHR PREMIUM, wenn ich dem Kunden Verkaufen kann:
Mit meinem Produkt musst Du nicht so oft in die Werkstatt wie bei der Konkurrenz.
Für viele Leute ist ein Werkstattbesuch was unangenehmes lästiges. Die freuts wenn sie nur alle 2 Jahre zum Service müssen.
Ich mache jetzt alle Arbeiten wie im Serviceplan (beim VR6):
alle 60000km Haldexöl
alle 60000km oder 3J Zündkerzen
Bremsen wie es kommt
Bremsflüßigkeit alle 2J
etc... tec...

Ist ja alles wie Longlife. Nur schieb ich ALLE 6 Monate einen Ölwechsel rein.
Die Verweilzeit von 6 Monaten ist so gering, trotz Kurzstrecke, dass hier immer noch genügend Reserven/Additive vorhanden sind. Zusätzlich rüste ich mir jetzt einen Öldrucksensor nach, um zu kontrollieren was die Ölpumpe treibt.
Somit sollte der Motor lange Freude bereiten.

Geld?
Unrelevant.
Beim regulären Service kostet mich der Liter Longlifeöl in der Audi-Werkstatt gute 23.- Euro. 6 Liter brauche ich.

Das Öl kaufen wir von A3-quattro.de allesamt fast ausschliesslich bei scenic9 in ebay.
Email: tbraunshausen@t-online.de
Hier kostet mich der Liter je nach Öl 6-8 Euro
Ich kann für das gleiche Geld vom Longlifeintervall, fast 4x das Ölwechsel und habe das gleiche Geld ausgegeben.

Ich lege Dir nahe, den sehr guten Thread zum Thema öl, den Chris1985 verfasst hat, zu lesen. Er erläutert Dir warum Longlifeöl, schlechter ist wie gutes normales Öl.

http://www.a3quattro.de/include.php?path=forum/showthread.php&threadid=5503


Noch Fragen? Nur zu :)
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maximum

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Sonntag, 29. März 2009, 16:49

Wahnsinn, so eine ausführliche Info habe ich noch nie erhalten - DANKE!! Welches Öl ist dann das "perfekte" für den R8? Der "beste" Hersteller scheint Mobil zu sein, oder? In der Beschreibung des R8 steht VW 504 00 der VW 502 00... Bei der Suche nach VW 504 00 findet man das Mobil ESP 5W-30. Weiß jemand wieviel der R8 an Öl braucht? Das Mobil wäre theoretisch sogar auch für Longlife geeignet, oder?

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15

Sonntag, 29. März 2009, 17:10

Wie schon geschrieben, bei den Ölen bin ich jetzt nicht so der Experte. Ich gab das an Chris1985 weiter. Er wird sich zum Thema melden.

Das Thema Audi R8 und Longlife hatten wir neulich schon kurz angesprochen.

Hier lesen
Da stehen schon ein wenig Infos drin.

Weiter intressant sind die Infos in der Gute Fahrt

Also, von allen Seiten, hört man nichts gutes von Longlife.
Ausser dass man nur alle 2 Jahre in die Werkstatt muss (bestenfalls). Geldersparnis ist es auf keinem Fall, schaut man meine vorige Berechnung zum Ölwechsel an.
Berechnet man ein, dass man 2-4Jahre später erste Schäden bekommt, zahlt man locker drauf.

In Kürze erscheint ein Video vom Automagazin startklar, früher RASTHAUS, welches das Thema auch kurz anschnitt.
Sobald der Link freigeschaltet ist, stell ich das hier rein. Der TV-Bericht bestätigt all meine bisherigen gesammelten Erfahrungen.
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Paramedic_LU

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16

Sonntag, 29. März 2009, 18:38

Dieser Bericht zum Thema Motorschäden bei Autos im SWR Automagazin startklar, früher RASTHAUS, war sehr aufschlussreich heute.

Es bestätigt was wir im Laufe der Zeit hier auch festgestellt haben.

Ich schreibe einmal die entsprechenden Stellen heraus:

1:13 Minuten
Die Wartungsintervalle der Motoren werden immer länger. Klare Kampfansage an Longlife-Intervalle in Verbindung mit Longlife-Ölen

2:33 Minuten
Das Werkstattpersonal ist mit Motoren überfordert. Sie können nur noch Werte auslesen, an Hand der Daten handeln. Meist Austausch von größeren komponenten wie Steuergeräten etc. ,ohne den Versuch in Erwägung zu ziehen wie zum Beispiel die Autodoktoren von Vox. Nämlich mit dem gesunden Menschenverstand rantreten und auch mal was durchmessen, auf Plausibilität prüfen, und auch mal kleinere Schalter oder Stecker anzuschauen.

Von Mechanik haben sehr viele keine Ahnung mehr. Da hat er Recht der Vorsitzende des Verbandes der Motorinstandsetzer.

Zudem werden Inspektionen zum Teil schlamperhaft und ungenügend ausgeführt.

4:15 Minuten
DEUTLICH. Öftere Ölwechsel.......

Und nun......hier das Video schauen
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Donnerstag, 16. Juli 2009, 11:20

1.Ölwechsel bei 3770 km

Jetzt ist mein R8 eingefahren. Heute habe ich den ersten Ölwechsel machen lassen. Long-Life-Öl raus und Mobil 1 0W-40 rein.
Bei dem V10 sind es 1,7 liter (=8,3 Liter mit Filterwechsel) weniger als beim V8. Dafür 5 anstatt 3 Ölablass-Schrauben! Und der Unterboden muß auch auf der linken Seite mit abgeschraubt werden. Insgesamt gute 230 Teuros ohne Öl!

Jetzt hab ich ein besseres Gefühl!

Grüße aus München

P.S. Hat die ersten 3700 km geschätz etwa 1/2 Liter Öl verbraucht.

Paramedic_LU

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Donnerstag, 16. Juli 2009, 11:43

Ich glaub jetzt weiss ich warum die Longlife beim R8 einführten. Dieser Aufewand zum Wechseln ist ja enorm :-o

Das von Öl hätte ich gerne näher Untersucht.
Hattes mal gerochen? Roch es nach Sprit/Lösemittel?
War es leicht dunkel, dunkel oder schwarz?
Und eher zäh oder dünnflüßig?

Der Verbrauch auf die 3700km ist auch schon recht ordentlich für ein Benziner. Viel Schwund kommt auch durch das Verdampfen an der heissen oberen Zylinderwand, weil das LL-Öl nicht so hitzebeständig ist.

Viel Dir am Klang was auf?
Läuft er insgesamt ruhiger und er säuselnd?
Ich denke vorm Wechsel war er wohl etwas heller im Klang und lauter.
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19

Donnerstag, 16. Juli 2009, 16:28

Hab den R8 heute morgen nur von der Werkstatt in meinen Berieb gefahren, daher kann ich noch keine genaue Aussage machen.
Abgelaufenes Öl hatte bereits etwas Farbe angenommen, nicht das frische Gelb vom neuen Öl, würde sagen leicht dunkel! Kein Geruch nach Sprit oder Lösungsmittel. Den Wagen hab ich vorher schön warm gefahren und auf ein sofortiges Ablassen in heißem Zustand gedrängt. Insofern war das Öl dünnflüssig.

Hatte kurz überlegt eine Probe des Öles mitzunehmen, es aber dann wieder verworfen.

Der Aufwand ist wirklich enorm! Die 5 Schrauben muß man auch erst mal finden! War für den Mechaniker der erste V10, so dass er die 3 vom V8 natürlich sofort fand, aber für die anderen beiden nochmal einen Ausdruck vom Computer bemühen mußte.

Werde erneut berichten!

Gruß aus München

Paramedic_LU

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20

Donnerstag, 16. Juli 2009, 18:20

Das ist echt Wahnsinn, wie versteckt heutzutage alles ist. Fing ja im Motorraum schon an.
Aber selbst 3 Ablaßschrauben war mir neu.
Ich dachte da gibts nur 1 Schraube.
Man lernt nie aus.....
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