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  1. R8Q · Die R8-Community rund um den Audi R8
  2. Paramedic_LU

Beiträge von Paramedic_LU

  • Weihnachtsfeier bei Audi in NSU

    • Paramedic_LU
    • 18. Dezember 2015 um 22:07

    Anbei ein kleiner Bericht von der 10.ten Weihnachtsfeier bei Audi

    Chris hat ja auch n recht langen Weg in die Schweiz. Ich hoffe er kommt gut durch.

    Ich bin nun auch da, und hab mal die Bilder hochgeladen, und verfasse mal den obligatorischen Bericht.

    Losgefahren bin ich bei mittlerem Regen um 7 Uhr.
    Seltsamerweise war dieses Jahr richtig viel Verkehr auf der Autobahn. Das war sonst richtig entspannt zu fahren, mit ganz wenig Verkehr 8|
    Auch in Neckarsulm, war die Hölle. Die standen schon an der 2. Ampel nach der Abfahrt die Strasse nach NSU rein. Ich verzichtete auf die Pause bei Kolbenschmidt, denn da später als Linksabbieger wieder raus zu müssen, das könnte dauern.

    So knapp pünktlich um 8 war ich dann im Parkhaus angekommen. Überraschend warm wars heute. Gute 10 Grad .
    Kaum im Forum drin, gabs kaum ein Durchkommen. Eine Schulklasse versperrte den Weg zur Treppe.
    Donnerwetter, die sind früh auf 8o

    Ich packte dann Jacke und Co ins Schliessfach und begab mich mit der Tüte voll A3Q -Kalendern in Richtung Espresso-Bar.
    Vor der Theke sprach mich dann Chris an, der noch früher da war.

    Wir bestellten das Frühstück und nahmen am Tisch Platz.
    Nicht lange darauf kam die Abordnung aus Esslingen :thumbup: , und auch Nightfly traf ein.
    Der K-Mann schaute auch vorbei und gab das Rahmenprogramm bekannt.

    Führung war dann um 10, in der A6/A7 Endmontage.
    Die Gruppe war klein, der Führer bekannt, also ab in den 560PS Boliden und durchs Werk :P
    Von Beginn an war das Tempo recht stramm 8o
    Das war ich anders gewohnt. Irgendwann drang dann durch, dass wir um 11 mit der ersten Mittagspause zu rechnen hätten. Da wirds dann voll.
    Wir schafften das dann auch fast auf die Minute.

    Zurück im Forum gings dann kurz raus den neuen A3 von roadrunner4ever anschauen, Öl umladen, Kalender richten, Small-Talk.
    Ich ging dann noch kurz Richtung quattro gmbh die Kalender übergeben. Das dauerte dann etwas länger.

    Bis ich dann alle Leute abgeklappert hatten die einen Kalender bekamen war es fast 12 Uhr 8o

    Zeit zum Mittagessen.
    Kaum durch die Tür im Nuvolari wurde ich dann schon mit Namen begrüßt, und man öffnete unserer Gruppe des Separee :rolleyes:
    Die Chefin schaute auch persönlich vorbei, die Servicekräfte umgarnten uns, was kanns Perfekteres geben? ^^

    Das Essen war wie immer sehr gut. Vor lauter Benzingesprächen kam ich gar nicht zum Bilder machen :(
    Recht spät gings dann raus ins Forum. Ich glaub es war gegen 15:30 Uhr, kann das sein?
    Beim Bezahlen stellte sich raus, dass Leute, die öfters kommen, den Punsch auf Kosten des Hauses bekamen 8o

    Wir machten dann noch Bilder im Forum,

    und gestalteten den Abschluß wie immer beim Drink in der Espressobar und im Shop. Dort gabs auch gute Gespräche zur Politik und den ganzen Produkten im Shop.
    Ich kaufte noch was für Junior, und irgendwie war der Nikolaus auch vor Ort und ich erhielt die noch zur Sammlung fehlende rote OOOO-Christbaumkugel :thumbup:

    Weit nach 17 Uhr gings raus ins Parkhaus Öl umladen, Kalender übergeben, Small-Talk.
    Und wohl weil es heute die 10.te Weihnachtsfeier war, und das Wetter mild , hielten wir es bis fast 19 Uhr im Parkhaus aus. Das gabs so noch nie 8o
    Insgesamt war der Tag auch mal wieder gelungen. Seltsamerweise war wenig Abhol-Publikum anwesend. Das machte alles aber auch entspannend.

    Der Nikolausi brachte auch noch Geschenke, ja was will man mehr :thumbup:

    Ich freu mich schon auf das nächste Treffen.
    Hier noch alle Bilder


    Im übrigen gabs Details zum neuen Audi RS3, MJ 2016, die aber nicht geschrieben werden dürfen. Ist aber n Knüller was da nächst Jahr kommt, das kann hier gesagt werden. Ihr werden damit bestimmt nicht rechnen was da umgesetzt wird, und es erklärt auch die lange Pause bis zum Beginn der neuen Bestellungen, Mitte 2016

  • LED´s der Leselampe und dauerhafte Fussraum Beleuchtung

    • Paramedic_LU
    • 17. Dezember 2015 um 21:19

    in der Tat :)

    Aber dann mal Glückwunsch und alles Gute für den Großen Tag :thumbup:

    Morgen gehts leider auch nicht, da bin ich ganzen Tag im Audi Werk NSU (Weihnachtsfeier :D )

  • Suche R8 V10 Handschalter

    • Paramedic_LU
    • 17. Dezember 2015 um 21:18

    Der Link geht leider nicht :(

    Eine neue Kupplung, egal bei welchem Wagen, mit einem Wechsel-Kilometerstand von ca. 20000km ist in der Regel nicht normal.
    Da muss was gewesen sein. Muss nicht mal sein, dass die beim Rennstreckenfahren abgeraucht ist.
    Meist wechselt man die auch mit weils Sinn macht, wenn zum Beispiel das Zweimassenschwungrad nen Schaden oder Defekt hat.
    War bei mir auch mal. Aber bei 73000 km. Das ZMS war verschlissen und leicht überhitzt. Da läßt man die alte Kupplung nicht drin, sondern macht beides neu.

    Die Ceramicbremsen sollten auch halten. Der R8 hatte zwar mal Bremsenprobleme, aber betraf fast überwiegend die normale Bremsanlage.

    Intressant wäre, an die Fahrgestellnummer zu kommen. Dann könnte man beim Händler die Werkstatthistorie prüfen, und schauen was gemacht wurde. Geht aber auch nur, wenn der immer in einer Werkstatt war bei Audi.

    Ist das ein freier oder ein Audi-Händler wo der steht?

  • LED´s der Leselampe und dauerhafte Fussraum Beleuchtung

    • Paramedic_LU
    • 14. Dezember 2015 um 21:51

    Ginge Samstags Mittags ?

  • LED´s der Leselampe und dauerhafte Fussraum Beleuchtung

    • Paramedic_LU
    • 9. Dezember 2015 um 06:00

    Das ist echt nicht weit. Da kann man mal was ausmachen und schauen was so geht.

  • LED´s der Leselampe und dauerhafte Fussraum Beleuchtung

    • Paramedic_LU
    • 7. Dezember 2015 um 05:49

    Ich hatte das Ding noch nicht offen, das muss ich mir mal anschauen. In der Regel waren bisher immer Lampen oder LED verbaut die gesteckt werden.
    Hast Du mal eine Anfrage bei Hypercolor gestellt, was die meinen?

    Fußraumbeleuchtung während der Fahrt an, wird normalerweise im Bordnetzsteuergerät codiert, falls der Punkt vorhanden ist.
    Aus welcher Richtung brauchst Du denn 45 Min nach Speyer?
    Nicht dass wenn es nicht klappt die Fahrt zu weit ist dann. Ich hör mich aber nochmal um.

  • LED´s der Leselampe und dauerhafte Fussraum Beleuchtung

    • Paramedic_LU
    • 4. Dezember 2015 um 05:57

    Hallo,

    herzlich Willkommen und Glückwunsch zum Neuen.

    Im Prinzip sind alle Leuchten durch LED ersetzbar. Ich kauf immer hier
    http://www.hypercolor.de/R8
    Da gibts auch Blau :)

    Das mit dem Fußraum kann man bestimmt mittels VCDS im Steuergeröt codieren.
    Da müßtest Du mal schauen, ob wer vom VCDS-Selbsthilfe-Netzwerk bei Dir in der Nähe wohnt. Ich biete das im Raum Speyer an.
    http://a3quattro.de/index.php?page=Thread&threadID=320

    oder hier die große Liste:
    http://www.vagcomforum.de/index.php?showforum=61

    Oft kostet das nix, oder n Kaffee oder n 10er.

    Man kann recht viel codieren bei den Audi`s
    Hier eine Übersicht was derzeit geht: http://www.stemei.de/pages/coding/audi-r8.php
    Wenn man erstmal in den Steuergeräten schaut, findet man natürlich mehr, als hier bei Stefans Seite unter dem R8 aufgeführt ist.

    Gruß
    Para

  • Neuer Besitzer Eines R8

    • Paramedic_LU
    • 8. November 2015 um 16:47

    Das ist auf die Entfernung schwer einzugrenzen, ohne dass man das Fahrzeug vor sich hat.
    Ich hör mich mal um, ob Jemand sowas oder ähnliches schon mal hatte

  • Neuer Besitzer Eines R8

    • Paramedic_LU
    • 3. November 2015 um 20:40

    Hallo und herzlich Willkommen hier :)

    Glückwunsch zum Neuen.
    Solang es nur Geräusche sind, gehts noch. Die bekommt man meist relativ leicht in den Griff.

    Du beschreibst das Geräusch ja als "mittig"
    Ist es denn dann eher von vorne, hinten oder auf Höhe des Mitteltunnels?

    Ist es eher dumpf oder hell?
    Metallisch oder eher Kunststoff/Kunststoff

  • A3Q-Wandkalender 2016 jetzt bestellbar !!!

    • Paramedic_LU
    • 31. Oktober 2015 um 14:21

    Die Wandkalender 2016 sind nun bestellbar !!!

    Wie immer hier im A3Q-Fanartikel-Shop: http://www.shop-014.de/A3quattro-p68h…lender-201.html

    Der A3Q-Wandkalender überzeugt mit seinen schönen Motiven sowie dem brillianten Design und besteht aus sehr qualitativen hochwertigen Materialien.

    Es ist die 10.te Auflage in Folge.

    Die Bilder wurden von den Mitgliedern von A3Q eingesand. Es ist deren eigener Audi A3 der wunderbar in Szene gesetzt wurde. Unter allen eingereichten Bildern, wählten alle Mitglieder die schönsten Motive in den Kalender.

    Der Kalender hat 13 Monate. Geschützt sind diese 13 Kalenderblätter durch eine Titelseite und einer stabilen Rückseite aus Karton. Die Spiralbindung ist schwarz.

    Format: DIN A3 quer
    Das Papier hat 200g/mm^2 und ist glänzend

    Zum Schutz ist JEDER Kalender EINZELN in Folie eingeschweißt.
    Verschickt wird der Kalender in einem stabilen Versandkarton für DIN-A3-Kalender.

    Vorschau aller Monats-Bilder unter: KLICK MICH


    Die Auflage ist auf 125 Stück limitiert !!!

    Beim Kauf ab 2 Stück erhalten Sie einen Rabatt in Höhe von 1.- Euro. Dieser wird während dem Bestellprozeß automatisch aktualisiert




    Gruß
    Para
    :)

  • Tuning R8 V8

    • Paramedic_LU
    • 28. Oktober 2015 um 19:48

    Von welchem Anbieter ist nochmals der Filtereinsatz?

  • Test: Audi R8 V10 plus

    • Paramedic_LU
    • 28. Oktober 2015 um 19:33

    Das letzte Wochenende hatte ich das Glück und Vergnügen von Freitag bis Sonntag den neuen Audi R8 V10 plus mit 610PS zu testen.
    Es wurden ca. 1000 km gefahren,da sollten sich schon Schwächen und Stärken herausstellen.
    Mit Sicherheit werde ich diese schönen Tage nicht vergessen. Dazu passte alles. Sonniges Wetter mit fast 20°C hier in Rimini von Deutschland.
    Ein toller Wagen, und ein volles Programm.


    Hier nun mein Testbericht zum neuen Audi R8.

    Schon bei der Vorstellung auf dem Genfer Autosalon im Frühjahr 2015 faszinierte mich die neue Form, Anmutung und Leistung gleichermaßen.
    Gegenüber dem Vorgänger blieb man der Formensprache treu und änderte nur wenig.
    Die Gene der LeMans Studie sind unveränderter Bestandteil des neuen Audi R8.

    Das Auffälligste Merkmal dürfte das zweigeteilte Sideblade sein.

    Ansonsten verschärfte man die Form mit mehr Kanten, die dennoch fließend und harmonisch wirken. Nichts wirkt störend oder grundlos.
    Jede Linie und Kante hat ihren Bezug, einen Anfang und endet nicht im Nirgendwo, sondern verbindet sich mit einem anderen Designelement.
    Bei der Leistung griff man ins volle Regal und bediente sich nur am 10 Zylinder, der in 2 Leistungsstufen angeboten wird.
    Platzhirsch ist der R8 V10 plus mit 610 PS. Der V8 entfiel ganz.

    Vorgestellt wurde er in Genf, auf dem Autosalon 2015.

    Im Juli 2015 wurde der neue R8, dann erstmals nach Genf, im Rahmen des Techniktages und dem 10- jährigen Bestehens des Audi Forums Neckarsulm,
    dem angereisten Publikum vorgestellt. Hier der Bericht dazu
    Einige Glückliche durften auf der internen Teststrecke des Audi Werkes Neckarsulm als Beifahrer von Marco Werner und Markus Winkelhock
    einige Fahrten mit der Saftycar Variante des R8 erleben.

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    Bildquelle: Audi AG NSU

    Ein Erlebnis welches mit Sicherheit keiner der Teilnehmer vergessen wird.
    Auch ich war dabei und hatte Blut geleckt.

    Gerade ein Jahr zuvor absolvierte ich bei der Audi Driving-Experience ein Rennstreckentraining mit dem R8. Allerdings dem Vorgänger.
    Auserwählt war die Strecke Bilster-Berg bei Paderborn. Eine tolle neugebaute Anlage.

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    Meiner Meinung nach eine Mischung aus Nordschleife und SPA Franchorchamps. Sehr gelungen und nun meine Lieblingsstrecke.
    Audi R8/RS Driving-Experience Bilster-Berg 18.9.2013

    Nun fiel es mir selbst als nur Beifahrer, recht leicht, Vergleiche zu ziehen, trotz dass ich nur passiv das Fahrerlebnis hatte, und nicht selbst am Steuer saß.
    Der R8 der ersten Generation war immer ein wenig „nervös“ gewesen. Insbesondere von der Hinterachse. Auch beim Beschleunigen auf gerader aber leicht feuchter Strasse erzeugte er Bewegungen. Dieser neue R8 aber, so wie ihn Markus Winkelhock in die Steilwandkurve scheuchte, blieb sowas von eigenstabil und wich keinen Millimeter von der Spur weg.
    Man spürte G-Kräfte aus 3 Richtungen zeitgleich und dachte eigentlich immer „der rutscht jetzt raus“.
    Was er aber Dank seinem Fahrwerk und dem neuen quattro-Antrieb, sowie der Gesamtabstimmung nicht tat. Man sagt ja immer „quattro…der fährt wie auf Schienen“.
    Beim neuen R8 kommt einem das so vor, wie ein Sitz im Rollercoaster, der von 3 seitlichen Rädern auf der Führungsschiene gehalten wird. Auch spürt man die um 40% gesteigerte Steifigkeit der Karosserie.

    Mit diesen Eindrücken war dann auch klar, daß ich so schnell wie möglich selbst den neuen R8 fahren wollte.
    Hierzu nahm ich dann Kontakt mit der Audi AG und meinem Händler auf, die mir helfen sollten recht zeitnah einen Testwagen zu erhalten.
    Immerhin gab es ihn zu diesem Zeitpunkt beim Händler noch nicht.

    Darum auch an dieser Stelle ein großes Dankeschön an das Autohaus Klein aus Frankfurt für die Unterstützung, Abwicklung und Betreuung im Rahmen dieser Test-Aktion.
    Das Autohaus Klein hat ja schon öfters Aktionen aus unserem Forum unterstützt. Unter anderem:
    - RS3-Sammelbestellung
    - Auslieferung des ersten A3 quattro , Modell 8V, im Forum Neckarsulm (mein Roter)
    - Zeitige Lieferung des neuen A3 von Moderator matbold, zur 10-jährigen Jubiläumsfeier des A3Q-Forum
    - Etc. , etc.


    Auto Klein GmbH & Co. KG
    Westerbachstraße 234-240,
    65936 Frankfurt am Main
    069 3410110
    http://www.autoklein.de/


    Nur wenige Tage nach der Händlerpräsentation stand dann der Testwagen zur Verfügung.
    Am 23.10.2015 durfte ich ihn übernehmen.
    Es war ein Wagen in Vegasgelb mit Carbon-Paket. Ein richtiger Eye-Catcher quasi.


    Bevor ich nun aber meine Eindrücke niederschreibe, noch kurz ein paar Sätze dazu.

    Die meisten Berichte die man im Netz findet sind Erfahrungsberichte von „Bloggern“ die sich eigentlich alle sehr ähnlich sind.
    Sie wurden vom Konzern auf eine Reise an irgendeinen schönen Ort oder Rennstrecke mit voller Verpflegung eingeladen um den Testwagen fahren zu dürfen.
    Was als solches nicht schlecht sein mag. Allerdings das was dann immer als Bericht herausspringt ist in meinen Augen meist Einheitsbrei.
    Es geht um die Leistung, technische Daten werden aufgezählt, und/oder teils Pressemitteilungen abgepinselt.
    Auf Details und das alltägliche geht man nicht oder nur wenig ein, oder bemerkt sie nicht.
    Meist wird von ein paar Runden auf der Rennstrecke berichtet. Den Beschleunigungswerten, ob er ausbricht oder nicht, oder wie er die Kurven nimmt.
    Die wenigsten Fahrer werden später den Wagen auf der Rennstrecke bewegen.
    Für sie ist eher entscheidend was er im Alltag auf der Landstrasse, Autobahn oder im Ort kann.

    Den Weg möchte ich hier wie auch bei meinen anderen Tests auch schon, nicht gehen.

    Sondern ich möchte den Wagen in seiner Gesamtheit näherbringen. Mit allen vor und Nachteilen aus der eigentlichen Praxis, fern einer Rennstrecke.
    Für die ist der R8 LMS Ultra die bessere Wahl. Es sei denn, man macht ein geführtes Renntraining über die Driving Experience mit. Dort werden Serien R8 gestellt.
    Für diese Anforderungen sind die allemal ausreichend.


    So, und nun kann ich mit dem eigentlichen Test beginnen.
    Ich mache das am besten chronologisch, wie es sich auch zugetragen hat vom Ablauf her.

    Beim Design ist Audi wie schon weiter vorne geschrieben ein echt großer Wurf gelungen.
    Scharfe Kanten, knackiges Design, überragende Formensprache.

    Das Öffnen der Tür wird zu einem haptischen Erlebnis. Man greift quasi in einen scharfen, spitzen Keil. Hatte der Vorgänger noch Griffschalen die es seitlich zu betätigen galt, so verschwanden die nun beim aktuellen Modell gänzlich. Man öffnet mit leichtem Druck von unten mit den mittleren Fingern, während der Daumen oben auf der Schulter der Tür liegt. Dadurch spürt man die kantige, massige Tür und dies lässt einem schon erahnen was auf einem zukommen könnte. Man spürt sozusagen schon beim Einsteigen die Stärke des R8. Zieht man die Tür dann ganz auf, so liegt quasi der Keil ganz in der Hand. Man fühlt die scharfe Kante entlang der Fingerwurzeln und somit eigentlich ganz die starke Tür.

    Bei geöffneter Tür schaut man in ein perfekt ausgerichtetes Cockpit, welches nur dazu einlädt einzusteigen und loszudüsen.
    Jeder Schalter ist durchdacht und ergonomisch richtig plaziert. Ebenso die Haptik.

    Eine optische Augenweide ist der Türöffner aus Aluminium

    Man sieht die konsequente Weiterführung des Designstiles in alle Bereiche des Wagens.

    Hat man dann einmal im sportlichen Sitz Platz genommen, thront das unten abgeflachte Multifunktionslenkrad vor einem.
    Neu gegenüber den herkömmlichen Sportlenkrädern ist hier die Platzierung der Funktionstaster für Start/Stop, Auspuffklappensteuerung, Performancemode und Driveselect.
    Eigentlich hat man sich auf die Studie LeMans zurückerinnert. Das Lenkrad vom LeMans hatte damals schon die Taster.
    Schade, daß man diese nicht beim Vorgänger R8 schon hatte.
    Weiter auffällig sind die „Drehwalzen“ auf beiden Seiten des Lenkrades. Einmal für die Lautstärke, und andermal zum Scrollen im Menü. Die Haptik war schon beim Vorgänger-Lenkrad, wie auch in all den anderen Audi Modellen vom Feinsten. Das feine „Klick“ beim Drehen war immer angenehm. Hier jedoch gelang den Ingenieuren ein Meisterwerk. Zusätzlich lassen sie die Klicks jetzt metallisch klingen.

    Lenkrad der Studie "LeMans"

    Funktionstasten im Modell 2015, R8 zweite Generation

    Auch die dominanten Schalter in der Mittelkonsole erinnern mehr an die Studie LeMans als an den Vorgänger.

    Studie "LeMans"

    Das zweitauffälligste nach dem Lenkrad ist das neue Multimedia Display. Bei Audi Virtuell Cockpit genannt. Ersteinführung war 2015 beim Audi TT gewesen.
    Ich persönlich bin eher ein Fan von den herkömmlichen Cockpits mit 3D-Zeigern und 3D-Elementen. Das ist aber ein Jedermann Ansichtssache.
    Fakt ist, durch das neue Virtuell Cockpit kann man natürlich viele notwendige Bedienelemente einsparen, und den Raum dafür besser in Richtung „Raumdesign aus einem Guß“ auslegen. Alles ist um den Fahrer gebaut, wie einem Flugzeugcockpit um den Pilot.
    Was beim R8 gelungen ist.

    Man soll ja eigentlich Vorgängermodell und aktuelles Modell nicht vergleichen. Manchmal bleibt das ja aber nicht aus, und ist ab und zu auch notwendig zu erwähnen. Insgesamt erscheint mir das aktuelle Modell schärfer und nicht ganz so brav wie der Vorgänger. Ganz besonders auch im Innenraum.

    Die so verbliebenen wenigen Elemente sind sehr gut integriert und designet.
    Dies bezieht sich vor allem auch auf die Schaltkulisse. Der Knauf liegt sehr gut in der Hand.


    Auf das virtuelle MMI-Cockpit gehe ich jetzt nicht besonders ein, zu vielfältig sind die Kombinationsmöglichkeiten der Anzeige.
    Trotz dieser Vielfalt, ist ein langes Studium der Gebrauchsanleitung fast überflüssig. Wer schon einmal in einem Audi saß,
    wird sich auch hier sehr schnell und intuitiv zurechtfinden.
    Ein meiner Meinung nach großer Nachteil hat das virtuelle Cockpit in Verbindung mit der Rückfahrkamera,
    die übrigens aufgrund der Sichtverhältnisse unbedingt mitbestellt werden sollte.
    Wenn man beim Rückwärtsrangieren auch mal leicht um die Kurve biegen muss, sieht man durch das MUFU-Lenkrad mit seinen breiten Stegen
    nicht sonderlich viel vom Bild das in der Mitte des MMI erscheint.

    Das Nachtdesign bietet auch einen Augenschmaus.


    Interessant finde ich die Funktion des Ein/-Ausschaltens der Innenraumbeleuchtung für Fahrer und Beifahrerseite. Einen Knopf sucht man vergeblich. Man wischt mit der Hand in kurzem Abstand darunter vorbei, oder berührt kurz das Lampengehäuse. Schon geht es an. Umgekehrt schaltet man es wieder aus.

    Das neue LED-Laserlicht im R8 überzeugt voll und ganz.
    Die Teststrecke war eine Landstrasse mit Kurven im Wald gegen 23 Uhr Nachts.
    Das normale Abblendlicht erscheint einem schon wie das Fernlicht des Xenonsbrenners aktueller Audi Baureihen. Schaltet man nun aber den Fernlichtassistent ein, wird die Nacht zum Tage. Kommt Gegenverkehr bleibt es eigentlich gleich von der Gesamtausleuchtung. Bis auf den Bereich wo das Auto im Gegenverkehr ist. Dieser kleine Bereich wird gedimmt. Der Rest bleibt taghell. Sehr faszinierend. All dies ohne Blendung des Gegenverkehrs.
    Fährt man in eine Kurve, so schaltet die Automatik im Kurvenradius zusätzlich das Licht an. Es erscheint in Form eines geglätteten Dreieckes. Somit ist die Kurve in die man lenkt völlig ausgeleuchtet.
    Das Laserlicht im neuen R8 sollte man unbedingt bestellen.

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    Ablagen sind genügend vorhanden. Hinter den Sitzen ist auch noch etwas Stauraum für Jacken und kleine Taschen. Das Handschuhfach ist recht groß und sitzt tief im Armaturenbrett. Da hat nicht nur das Bordbuch Platz.
    Schön ist die Multimediabox mit Steckplätzen, Ladeschale und Schubdeckel.


    Außendesign
    Am auffälligsten von außen dürfte der große und festmontierte Heckspoiler des V10 Plus sein.
    Dennoch wirkt er weder zu groß noch störend. Er passt in Form und Größe harmonisch zum Gesamtbild und erfüllt dennoch seinen Zweck, genügend Abtrieb auf die Hinterachse zu pressen.
    Die Carbonvariante des Testwagens war perfekt gearbeitet

    Im Bild schön zu sehen wie er die Form des Heck mit all den Rundungen betont und sich anschmiegt ohne störende Übergänge oder Überstände.

    Das Heck des R8. Ich denke man muss dazu nichts sagen…

    Der Kofferraum bietet genug Platz für kurze Reisen.


    Der Tankdeckel ist beim aktuellen Modell genauso zu öffnen wie bei anderen Modellen der Marke mit den 4 Ringen. Durch leichten Druck nämlich. Eine Entriegelung von innen mittels Taster ist entfallen.

    Der Motorraum ist wie beim Vorgänger mit einer Glasabdeckung verschlossen.


    Der Unterboden ist bis auf das letzte Detail für beste Aerodynamik entworfen.
    Beim Audi R8 arbeitet ein fest montierter Heckflügel mit einem großen Diffusor im Unterboden zusammen. Zwei Venturi-Spoiler leiten die Luft mit hoher Geschwindigkeit in ihn ein, womit sie seine Wirkung geradezu verdoppeln. Im Diffusor kanalisieren längs liegende Rippen die Strömung, sodass diese nicht in die Mitte drängt. Im Bereich der Vorderachse liegen zwei kleine Diffusoren, die die Luft durch die Radhäuser schicken und damit auch der Bremskühlung dienen. Sie arbeiten mit je zwei Anströmkörpern und Venturi-Spoilern zusammen. Unter dem Vorderwagen und der Passagierzelle ist der Unterboden nahezu vollständig glatt.

    Bild-Quelle: Audi-AG




    Das Fahren

    Beim neuen Audi R8 V10 plus beträgt die spezifische Leistung 117,2 PS pro Liter Hubraum. Jedes PS hat nur 2,38 Kilogramm Gewicht zu bewegen, weil der Hochleistungssportwagen lediglich 1.454 Kilogramm (Trockengewicht) wiegt. Entsprechend beeindruckend sind die Fahrleistungen: Der schnellste Serien-Audi aller Zeiten katapultiert sich in 3,2 Sekunden von 0 auf 100 km/h und in 9,9 Sekunden von 0 auf 200 km/h, erst bei 330 km/h endet sein Vortrieb. Der neue Audi R8 V10 beschleunigt in 3,5 Sekunden von 0 auf 100 km/h, Topspeed 320 km/h.

    Drückt man kurz nach der Zündung auf den Knopf der Klappensteuerung und startet dann den Motor durch, so entfacht der 5,2-Liter V10 ein herrliches Inferno. Schon beim Start dreht er für Sekundenbruchteile auf 2.500 1/min. Unter Last entwickelt der frei saugende Zehnzylinder einen ganz eigenen, unverwechselbaren Klang – ein kehliges Fauchen und Röhren.

    [color=#ff0000]VIDEO MOTORSTART, kommt die Tage[/color]

    Kalt ist das Ganze sogar noch etwas imposanter als warmgefahren.
    Für die Größe des Motors ist er erstaunlich schnell warm und auf Betriebstemperatur (Motoröltemperatur). Hier hätte ich mit einer längeren Aufwärmzeit gerechnet. Bei ca. 9°C Aussentemperatur erreichte er innerhalb ca. 10 Km auf der Landstrasse bei Tempo 70 und 100 seine 80-85°C Motoröl-Temperatur.
    Das Motoröl, das mit einem eigenen Kühler temperiert wird, kommt aus einem Trockensumpf – ein Prinzip aus dem Motorsport, das es erlaubt, das Aggregat extrem tief einzubauen. Das Pumpenmodul, das mit mehreren Absaugstufen arbeitet, stellt die Schmierung unter allen Bedingungen sicher – auch bei Quer¬beschleunigungen im Bereich von 1,5 g, die der neue R8 erreichen kann.
    Vorgeschrieben sind Öle nach VW504.00 (5w30) oder VW502.00
    Hier würde ich nach dem Einfahren das Werksöl gegen ein beständigeres Öl tauschen, und dieses maximal 7500 km , bzw. 12 Monate was zuerst eintritt im Motor lassen. Sehr viele alte V8 sind innen zugekokt. Das kann man so vermeiden. Gute Öle bietet unter anderem die ADDINOL Lube OIL GmbH mit Sitz in Leuna an. Der nächste Fachhändler in Ihrer Nähe berät Sie gern zum Einsatz des geeigneten Öl.
    http://www.ADDINOL.de

    Die Kühlmittelanzeige stand etwas früher auf Soll. Lediglich die Getriebeöltemperatur braucht etwas länger bis das viele Öl der S-Tronic gut durchgewärmt ist.
    Sind alle 3 Temperaturen im Grünen Bereich, kann man auch sorglos Gas geben.
    Und das nimmt der R8 willig an. Er krallt sich dank quattro-Antrieb und guten [lexicon]Reifen[/lexicon] regelrecht in den Asphalt. Die Bodenhaftung ist sehr gut. Auch in schnell gefahrenen Kurven klebt er auf dem Asphalt und erzeugt nicht wirklich eine Seitenneigung. Er zirkelt gerade wie ein Brett durch die Kurve. Man denkt er will ausbrechen, fährt aber stattdessen weiter sicher durch die Kurve.
    Hier spürt man auch die Steifigkeit der Karosse. Von Verwindung, keine Spur.
    Das macht sehr viel Spaß.

    Die Struktur des Audi R8

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    Geradeaus geht es natürlich auch. Das Triebwerk zaubert Bestwerte in Sachen Beschleunigung.


    Betätigt man den Kickdown gibt es einen kurzen Ruck, die S-Tronic schaltet in Bruchteilen von Sekunden herunter und beschleunigt dann den Wagen unbändig nach vorne.
    Das ganze wird noch schärfer im S-Modus, indem die Drehzahl leicht angehoben wird und der Motor etwas schärfer abgestimmt läuft. Hier kommt echtes Rennstreckenfeeling auf. Beim Hochschalten sowie dem Runterschalten (besonders beim Bremsen) knallt es dann richtig schön aus dem Auspuff am Heck.

    Als Handschalt-Fan finde ich es schade, dass der neue R8 nur mit S-Tronic ausgestattet wird. Auf der anderen Seite hat diese durchaus auch Vorteile. Bei der Abholung benötigte ich Staubedingt gut 2 Stunden von Frankfurt nach Ludwigshafen. Mit Handschaltung wäre man hier fast gestorben, denn es war fast nur Stop-and-Go. Somit wurde ich Handschaltliebhaber doch noch zum Fan der S-Tronic. Aber nur beim R8 ;) :D
    Bei gesperrter und abgesicherter Strasse war das gut zu erfahren

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    Getoppt wird das Ganze dann mit aktivierter Launch-Control. Hier startet der Wagen ab ca. 4000 Touren. Er schiebt los, kurz hört man die [lexicon]Reifen[/lexicon], man muss kurz am Lenkrad die Gewalt bändigen, dann geht es nur mit völliger Leichtigkeit nach vorne. Wenn frei ist bis 330 km/h.

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    Diese gewaltige Kraft muss natürlich auch gebändigt werden. Hierzu hatte der Testwagen die Carbonbremsen verbaut. Die allerdings warm sein müssen, um gute Verzögerungen zu erreichen.
    Ist der Wagen morgens kalt, kann man dies sehr gut auf den ersten paar Kilometern spüren.
    Denn von km zu km wird die Bremse etwas wärmer. Anfangs hat man eher einen harten Widerstand und benötigt etwas mehr Kraft im Fuß. Je wärmer aber, desto „weicher“ wird der Tritt auf das Gaspedal und die Bremse wird bissiger.
    Ist sie warm gefahren verzögert sie brachial. Bremsungen aus hoher Geschwindigkeit sind kein Problem. Der Wagen wird sicher ohne irgendwelche Einflüsse heruntergebremst. Er bricht nicht aus. Es kann nur sein, dass ab und zu ganz leicht an der Lenkung korrigiert werden muss. Das sind aber nur minimalste Ausschläge bei kurzen Verzögerungsbereichen, und teils vom Straßenbelag mit abhängig.

    Das Fahrwerk ist knackig hart aber dennoch komfortabel und auch auf langen Etappen fahrbar.
    Es bietet höheren Komfort als im Vorgängermodell. Doppelte Drei¬eckslenker aus Aluminium – ein klassisches Bauprinzip aus dem Motorsport – führen alle vier Räder. Gummi-Metall-Lager leiten die Querkräfte definiert in die Karosserie ein, zugleich gewähren sie gute Elastizität in Längsrichtung. An der Vorder- und Hinterachse steigern neue Querlenker-Lager den Komfort, die Stabilität und die Präzision. Die Spurweite beträgt 1.599 Millimeter, an der Vorderachse sind es 1.638 Millimeter.

    Die elektromechanische Zahnstangen-Servolenkung ist von Grund auf neu konzipiert. Sie liefert differenzierte Rückmeldung von der Straße und spart zugleich erheblich Energie, verglichen mit der hydraulischen Lenkung im Vorgängermodell. Ihre Übersetzung lautet 15,7:1, die Servounterstützung orientiert sich an der gefahrenen Geschwindigkeit.

    Für beide Motorisierungen ist alternativ die Dynamiklenkung erhältlich. Ihr Überlagerungsgetriebe variiert die Übersetzung abhängig von der gefahrenen Geschwindigkeit zwischen 10,0 : 1 und 17,5 : 1 – im Parkhaus arbeitet die Lenkung sehr direkt, auf der Autobahn indirekt-ruhig. In den Performance-Programmen (Serie beim V10 plus, Option beim V10) gilt ein festes Verhältnis von nur 13:1. Am Kurven-Limit lenkt die Dynamiklenkung mit winzigen Impulsen gegen, damit bringt sie noch mehr Stabilität.

    Eine Spur straffer: Der neue Audi R8 V10 plus
    Die Fahrwerksabstimmung unterscheidet sich zwischen den beiden Motorisierungen – die Topversion hat straffere Federn und Dämpfer an Bord (Option beim R8 V10). Auf Wunsch liefert Audi beide Varianten mit dem System Audi magnetic ride – es passt die Arbeitsweise der Dämpfer dem Profil der Straße und dem Stil des Fahrers an, im Millisekunden-Takt für jedes Rad einzeln.

    Beim neuen Audi R8 V10 plus kann der Fahrer über eine eigene Satellitentaste samt Drehrad am Multifunktionslenkrad plus im Performance-Modus die Programme dry, wet und snow anwählen (Option beim V10).


    Audi gönnte dem R8, leider, muss man sagen, eine Start-Stopp-Automatik. Diese ist von den Kriterien her genauso wie in anderen Modellen. Ich finde Sie sehr störend, da man oftmals vergisst sie zu deaktivieren. Steht man dann an der Ampel und der Motor geht aus, überkommt einem immer das Gefühl, die Mitfahrer oder anderen Verkehrsteilnehmer denken nun, man hat ihn abgewürgt, oder hat es nötig Benzin zu sparen.

    Das ist so ein Punkt mit Geschmäckle. Start-Stopp gehört meiner Meinung nach nicht in so einen Super-Sportwagen. Natürlich drückt es die CO2-Bilanz und den Flottenverbrauch. Dennoch…

    Kommen wir dann zum Verbrauch.
    Gefahren wurden gut 1000 km. Der Verbrauch lag bei 15,04 Liter auf 100 km. Getankt wurde Aral Ultimate 102. Dafür dass zumeist im S-Modus gefahren ,oft beschleunigt sowie mit großer Geschwindigkeit gefahren wurde, sind das sehr gute Verbrauchswerte.
    Wir reden hier immerhin von einem 5,2-Liter V-Motor mit 10 Zylindern und 610 PS!!!
    Mein kleiner Audi A3 3.2 quattro mit serienmäßigen 250PS, 6-Zylindern und 3.2-Litern Hubraum liegt bei knapp 12 Liter. Das Gewicht ist mit 1454 kg beim R8 sogar geringer als das des A3 3.2 quattro mit gut 1600 kg.

    Audi schafft diese guten Werte durch die Verbindung verschiedenster Technologien.
    Cylinder on demand (COD), Segelbetrieb, Start-Stopp-System, duale Einspritzung senken den Verbrauch bis zu 13 Prozent unter Wert des Vorgängermodells.
    Die Entdrosselung der Ansauganlage geht mit einem neuen Brennverfahren einher: Neben der Direkteinspritzung in die Brennräume (FSI) nutzt der V10 eine zusätzliche Einspritzung ins Saugrohr (MPI). Zwei neu entwickelte Steuergeräte, die nach dem Master-Slave-Konzept operieren, teilen sich die hohe Rechenarbeit und kontrollieren die duale Einspritzung.

    Im unteren Teillastbereich ist allein die MPI-Einspritzung im Einsatz. Durch den hohen Unterdruck im Saugrohr verdampft der Kraftstoff sehr gut, was zu einer sauberen Verbrennung führt. Im mittleren Lastbereich teilen sich Saugrohr- und Direkteinspritzung die Arbeit zu gleichen Teilen auf. Im Volllastbereich übernimmt sie die FSI Anlage, die bis zu 200 bar Druck aufbaut, zu etwa 85 Prozent. Der direkt injizierte Kraftstoff verwirbelt intensiv und kühlt dabei die Wände der Brenn¬räume, was die Klopfneigung reduziert. Der verbleibende MPI-Anteil trägt zur hohen Füllung und zur gesteigerten Leistung bei.

    Hoher Effizienzgewinn: Minus 33 Gramm CO2
    Trotz seiner hohen Dynamik verbraucht der neue Audi R8 erheblich weniger Kraftstoff als sein Vorgängermodell. Dessen V10 Version lag im NEFZ-Zyklus bei 13,1 Liter pro 100 Kilometer (305 Gramm CO2 pro Kilometer) – jetzt sind es nur noch 11,4 Liter pro 100 Kilometer (272 Gramm CO2 pro Kilometer), entsprechend minus 13 Prozent. Beim V10 plus ging der Verbrauch von 12,9 Liter (299 Gramm) auf 12,3 Liter (287 Gramm) zurück.

    Zu dieser Effizienzsteigerung trägt die neue Technologie cylinder on demand (COD) erheblich bei. Bei niedriger bis mittlerer Last legt sie in den oberen vier Gängen die Zylinder der linken oder rechten Bank still, indem sie Einspritzung und Zündung deaktiviert.

    Wenn die Abschaltphase länger als 30 bis 60 Sekunden dauert, aktiviert das COD-System die Bank wieder, damit der Katalysator nicht auskühlt, und deaktiviert dafür die andere Zylinderbank. In einer langen COD-Phase wechselt es immer wieder zwischen den Bänken hin und her. Der Fahrer nimmt dies nicht wahr. Das Steuergerät glättet die Übergänge, die etwa drei Zehntelsekunden dauern, indem es die Zylinder jeder Bank nacheinander abschaltet.

    Neben dem COD-System hat der 5.2 FSI im neuen Audi R8 weitere Effizienz-technologien an Bord. Wenn im Fahrdynamiksystem Audi drive select der Modus comfort aktiv ist und das Tempo über 55 km/h liegt, wechselt die Siebengang

    S tronic beim Gaswegnehmen in den Freilauf. Sie öffnet dann beide Kupplungen – der Hochleistungssportwagen segelt. Unmittelbar vor dem Anhalten schaltet das Start-Stop-System den Motor ganz ab; der anschließende Wiederstart erfolgt sanft.

    Bleibt nun nach all der Technik quasi das Schlußwort.
    Mein persönliches Fazit zum neuen Audi R8

    Audi`s zweite Auflage des R8 Sportwagen ist ein echter Meilenstein geworden.
    Eigentlich gibt es nichts Negatives von den gut 1000 absolvierten Kilometern zu berichten.
    Der R8 erscheint in einem scharfen Gewand mit einem hochpotenten Motor und stark reduziertem Eigengewicht. Beste Vorraussetzungen für Fahrspaß pur. Man kann ihn überall fahren. Autobahn, Landstraße, Stadt.
    Die Leistungsdaten sind briliant bei moderatem Verbrauch. Er hat in jeder Lage genügend Power zur Verfügung. Während der Testzeit tauchte kein konkurrenzfähiges Fahrzeug auf.
    Es macht sicher genügend Spaß ihm die Sporen auf der Autobahn zu geben wenn frei ist und die Verkehrssituation es zulässt. Doch nach einer Weile lässt der Reiz nach. Spaß machte er mir beim Überlandfahren in hügeliger, bergiger Landschaft. Hier kann man die Kurven bei flotter Fahrt richtig genießen. Oder natürlich einige Fahrten auf der Rennstrecke. Hier dürfte er sich wohler fühlen als auf den übrigen Straßen.

    Bei all dem Positiven, hier meine Kritikpunkte. Es ist zwar Jammern auf Höchstem Niveau, sollte aber erwähnt werden.
    - Start-Stop-Automatik gehört für mich nicht in einen Sportwagen.
    - Durch das virtuelle Cockpit wird das Bild der Rückfahrcamera mittig im Display angezeigt. Leider verdeckt man sich das Bild mit dem Lenkrad und seinen Speichen, wenn man langsam rückwärts rangiert.
    - Er ist recht unübersichtlich nach hinten raus. Eine Rückfahrcam ist Pflicht.
    - Der recht hohe Grundpreis. Gut 60000.- Euro mehr als beim Vorgänger
    - Das Werksöl sollte nach dem Einfahren gegen ein beständigeres Öl getauscht werden.

    Eines ist dennoch klar.
    Der R8 ist der Liebling der Menschen.
    Auf der Autobahn wird vorne von weitem Platz gemacht, die Leute fahren auf gleicher Höhe dann seitlich mit, um zu Filmen oder zu grüßen.
    Hinten fahren die Leute recht dicht auf, aber nicht um zu drängen, sondern sie halten bei offener Seitenscheibe das Handy raus und nehmen den Sound auf.
    Biegt man an der Ampel ab, zeigt sich ähnliches. Die Leute machen die Scheiben runter um den Klang des Motors zu genießen.
    Die Leute bleiben stehen und schauen, wieder andere auf dem Rad drehen sich nach ihm um und landen dadurch fast am nächsten Baum. Kinder bekommen ganz große Augen und wollen nicht mehr von ihm weg.
    Bei einem Porsche ist mir sowas noch nicht passiert……

    Leider war dann das Wochenende herum, und er musste zurück.... :(

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    Doch es blieb noch Zeit für ein kleines Fotoshooting


    Weitere Bilder: HIER

  • Tuning R8 V8

    • Paramedic_LU
    • 20. Oktober 2015 um 12:28

    Du kannst hier im Forum Dateien anhängen. Die sind dann immer erreichbar, da auf unserem Server.
    Das hat mich im A3 Forum immer geärgert. Da hatten Leute immer tolle Anleitungen erstellt, und dann wechselten die freehoster alle Monate die URL. Somit waren die verlinkten Bilder, Dateien nicht mehr einsehbar/erreichbar. Darum hatten wir dann mit der neuen Forensoftware diese Funktion aktiviert.

    Wenn Du einen Beitrag erstellst, sind unten Registerkarten SMILEYS, EINSTELLUNGEN, DATEIANHÄNGE

    Einfach auf Dateianhänge klicken und hochladen

    Gruß
    Para

  • Tuning R8 V8

    • Paramedic_LU
    • 19. Oktober 2015 um 04:49

    Irgendwie werden Dein ersten Bilder nicht mehr angezeigt :(

  • A3Q Sportscar Experience R8-Rennstreckentraining 2016

    • Paramedic_LU
    • 11. Oktober 2015 um 15:19

    Bei A3Q wollen wir ein Individual-Rennstreckentraining bei der Audi Driving Experience buchen.
    Die Strecke wäre direkt auf dem Audi-Gelände in Neuburg.

    Im Gegensatz zum "normalen" Training, bei dem am Vortag noch das Essen und Beisammensein im Hotel ist, wollen wir quasi nur den Tag 2.
    Also nur Fahren.
    Das senkt die Kosten um gut 40-50% , da wir selbst in der Umgebung eine Unterkunft anmieten.

    Infos: http://a3quattro.de/index.php?page=Thread&threadID=14342

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  • Tuning R8 V8

    • Paramedic_LU
    • 17. Juli 2015 um 07:37

    Der Spoiler schaut sehr gut aus.
    :thumbup:

    Mich fasziniert der Sitz sehr.
    Wie ist hier eigentlich der Sitzkomfort?

    Es ähnelt grob gesehn einem Sitz in der S-Bahn und die sind total unangenehm.
    Könntest mir hier ein wenig Feedback zu geben?

  • Tuning R8 V8

    • Paramedic_LU
    • 16. Juli 2015 um 06:12

    Boah 8|

    Der ist mal richtig geil :love: :thumbup:

  • Felgenhersteller?

    • Paramedic_LU
    • 16. Juli 2015 um 05:05

    Die vom roten R8 sind glaube ich Messer ME03-3.

    https://www.facebook.com/bscarstyling

    http://www.messer-felgen.de/#home

    Wirst du nicht kaufen können bzw. gibts nur einmalig diese 4 Stück, sollten die mal zum Verkauf stehen biste hoch 4-stellig, und nen Gutachten dafür wirds glaub nicht geben.

    Die am Bora sind von XXR Modelname 527, bestellbar bei Timo Hatzlhoffer von Race Dynamics

  • Audi R8 Modell 2016

    • Paramedic_LU
    • 15. Juli 2015 um 11:13

    .

    Dateien

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  • Audi R8 Modell 2016

    • Paramedic_LU
    • 15. Juli 2015 um 05:16

    .

    Dateien

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